Bullishe DOE-Daten treiben die Preise weiter nach oben

ICE Gasöl ist gestern mit 528,25 aus dem Handel gegangen, das ist ein Plus von 18,75 $ zum Vortag. Der Eurokurs konnte sich gestern im Laufe des Handels festigen und steht aktuell bei 1,1976.

Die DOE Daten von gestern sind in erster Linie für den kräftigen Preisschub verantwortlich. DOE hat die API Daten vom Vortag mehr als nur bestätigt. DOE Rohöl: -5,9 mio. Barrel, Destillate -2,1 mio. Barrel und Benzin +0,3 mio. Barrel. Benzin ist aktuell auf dem höchsten Bestand seit August 20.

Konjunktureller Aufschwung?

Die IEA hat ihre Schätzung für die weltweite Ölnachfrage nach oben korrigiert um 230000 bpd auf +5,7 mio. bpd im Vergleich zum Vorjahr. Die USA erwarten in den nächsten Monaten einen kräftigen Aufschwung ihrer Wirtschaft, da man mit dem Impfen sehr gut vorankommt. Auch positive Signale aus China unterstützen die Ölpreise. Ein Raketenangriff der Huthi-Rebellen, der keinerlei Schäden verursacht hat, hat Anfang der Woche die Preisrallye nach oben eingeläutet. Charttechnisch ist noch ein wenig Luft nach oben, der nächste Widerstand wird bei der Marke von 540 $ in Angriff genommen.

Raffinerieproduktion im Fokus

Im Inland ist die Raffinerieproduktion im Februar weiter gefallen. Raffineriebetreiber haben die Produktion zum Vormonat um nochmal 10 % gekürzt, aber auch Produktionsausfälle durch geplante Wartungsarbeiten und Ausfälle durch technische Probleme haben zu diesen Kürzungen geführt. Der Februar lag damit 20 % unter dem Vorjahresniveau. Durch die unerwartet längere Kälteperiode in diesem Jahr und in Erwartung eines nicht so starken Heizölabsatzes im 1. Quartal, kommt es doch vermehrt zu Engpässen in der Heizölbereitstellung. Die Nachfrage nach Kraftstoffen ist weiterhin schleppend, bedingt durch die Lockdownverlängerung.

Im Wirtschaftskalender stehen heute diese Termine an:

Einzelhandelsumsätze USA, Daten Industrieproduktion USA, US Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

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