Etwas weicher zum Wochenbeginn

Ölmarkt: Etwas weicher zum Wochenbeginn

Die Ölbörsen sind zum Wochenstart etwas weicher gestartet, die Preise werden von dem wirtschaftlichen Lockdown in China etwas nach unten gedrückt. Aktuell handelt die ICE Gasoil bei 1226 USD, das ist knapp unter dem Schlusskurs vom Freitag.

Der Weg für ein Ölembargo gegen Russland scheint frei zu sein, nur noch Ungarn stimmt im Moment nach dagegen, da Ungarn bei Öl von Russland abhängig ist. Laut IEA-Bericht ist die Ölförderung seit Februar in den USA täglich um ca. 460.000 Barrel gesunken.

Der Wintereinbruch im Norden der USA beeinträchtigt noch immer die Ölförderung und es wird wohl noch einige Tage dauern bis die Förderung wieder normal läuft. In Libyen wurde die Force Majeure Meldung für Ölexporte wieder aufgehoben und es kann erst einmal wieder verladen werden. Auch das größte Ölfeld im Land hat die Förderung wiederaufgenommen.

Am Wochenende wurde ein Beschuss, einer Raffinerie im Norden des Iraks gemeldet, laut Raffineriebetreiber konnte der ausgelöste Brand aber schnell unter Kontrolle gebracht werden. Jetzt bleibt abzuwarten, ob und wann ein Ölembargo gegen Russland kommt und ob ein mögliches Embargo schon mit eingepreist ist. Man sollte den Markt und die Nachrichten genau beobachten und in beide Richtungen vorsichtig agieren.

Morgen werden die API Daten erwartet und der Förderausfall im Norden der USA kann für unerwartete Abbauten sorgen.

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