Hochwasser auf dem Rhein führt zur Sperrung der Schifffahrt

Am vergangenen Freitag bewegten sich die Preise erneut innerhalb eines äußerst schmalen Preiskorridors von 10 Dollar, sodass überraschende Preisbewegungen abermals ausblieben. Tages- und somit auch Wochenschluss lag am Freitagabend bei $450,25 im ICE Gasöl Frontmonat. Der 21-Tagesschnitt bei $445,50 hielt abermals als Unterstützung.

Und auch zum Start in die neue Woche zeigen die Kurse, genauso wie das Währungspaar EUR/USD bei 1,2125, heute Morgen wenig Bewegung. Es wird wieder einmal deutlich, dass am Markt aktuell richtungweisende Meldungen Mangelware bleiben und somit keine Impulse freigesetzt werden.

Zu einem Faktor könnte jedoch zeitnah das Wetter werden. Tauwetter in der Schweiz und im Schwarzwald, sowie andauernde Niederschläge führten zuletzt zum Anschwellen von kleinen Nebenflüssen, die in Main und Mosel münden und letztendlich in den Rhein. Am Mittwoch wird in Köln der Höchststand erwartet. Die Schifffahrt auf dem Rhein ist bis voraussichtlich Freitag gesperrt.

In Libyen ist der Streit um das Gehalt der Ölarbeiter, anders als zwischenzeitlich berichtet, noch nicht beendet. Die Ölarbeiter haben eine Frist bis zum 7. Februar gesetzt. Bis zum Fristende wird die Arbeit in den Verladehäfen uneingeschränkt laufen. Sollte eine Einigung ausbleiben, drohen Verlade-Stopps.

Im Wirtschaftskalender stehen heute Einkaufsmanagerindizes in Europa und den USA an.

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