Impfstoff-Lieferengpässe und Zweifel am US-Konjunkturpaket

Am gestrigen Montag lag die Bandbreite beim ICE Gasöl-Frontmonat innerhalb eines übersichtlichen Preiskanals zwischen $445,00 und $454,00, sodass ein eindeutiger Richtungsausschlag weiterhin (noch) nicht zu erkennen ist. Dennoch war der Kurs mit $448,50 zum Austritt aus dem Handel das erste Mal seit dem 4. Januar unter dem 10-Tagesschnitt von $451,00.

Sowohl angekündigte Lieferengpässe des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca, sowie Spekulationen darüber, dass der neue Corona-Impfstoff bei über 65-Jährigen lediglich einen Wirksamkeitsgrad von weniger als 10 Prozent zeigen würde, drückten auf die Märkte.

Der neue US-Präsident Joe Biden kündigte bereits vor seiner Amtseinführung ein Konjunktur- und Hilfspaket in Höhe von rund 1,9 Billionen US-Dollar an. Da er für das Hilfspaket im Kongress jedoch die Zustimmung von einigen Republikanern benötigt und diese aktuell ausbleibt, sorgte die darauf entstandene Unsicherheit für weitere Belastung der Märkte.

Charttechnisch hat sich die Divergenz im Tageschart beim RSI-Indikator verschärft. Dies ist, zusätzlich zu den erwähnten Impfstoff-Problemen, ein weiteres Warnsignal. Der 21-Tagesdurchschnitt liegt aktuell bei $442,50 hält bis jetzt Stand. Heute Morgen liegt der Kurs bei $450,00 und der EUR/USD-Kurs zeigt mit einer Notierung von 1,2115 $/€ nur wenig Bewegung.

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