Trockenheit und Dürre sorgen für weiter steigende Frachtraten

Trockenheit und Dürre sorgen für weiter steigende Frachtraten

Marktinfo vom 11. August 2022 – Settlement ICE Gasoil gestern war 984,00 USD (September-Future). Heute Morgen steht der Kurs bei 1002,00 USD. Das Währungspaar EUR/USD steht bei 1,0285.

Die Pegelstände am Rhein sinken weiter. Langanhaltende Trockenheit und Hitze sorgen nicht für Entspannung. Die Untiefe bei Kaub hat inzwischen den Pegel von 50 cm unterschritten. Ab dieser Schwelle kann kaum noch ein Schiff den Rhein an dieser Stelle passieren. Bis Mitte nächster Woche sind weiter fallende Pegel vorhergesagt. Lediglich abkühlende Temperaturen und ausreichender, langanhaltender Niederschlag, könnten für Entspannung sorgen. Zahlte man vor dem Niedrigwasser Frachten von 12 Euro pro Tonne an Läger am Niederrhein, so werden jetzt über 100 Euro aufgerufen. Schiffe können nur noch zu einem Drittel beladen werden, dementsprechend fehlt es überall an Frachtraum. Warenknappheit ist die Folge.

Gestern Nachmittag wurden in den USA Inflationsdaten veröffentlicht. Die Inflation fiel niedriger aus, als erwartet wurde. Der Verbraucherpreisindex fiel auf 8,5 Prozent, von zuvor 9,1 Prozent. Marktteilnehmer rechnen nun nur noch mit einer Zinsanhebung von 50 Basispunkten im September. Zuvor wurde mit 75 Basispunkten gerechnet. Aktien und Rohstoffe machten daraufhin einen „Freudensprung“ nach oben.

Gestern wurden DOE-Bestandsdaten veröffentlicht. Es gab überraschende Aufbauten. Die Daten im Detail: Crude: 5.458M / Cushing: 0.723M / Gasoline: -4.978M / Distilates: 2.166M

Im Wirtschaftskalender stehen heute Arbeitsmarktdaten und der Erzeugerpreisindex (beides USA) auf der Agenda.

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